Ausbildung

ausbildung1Der FSC führt jedes Jahr Anfänger-Lehrgänge zum Erwerb der Fallschirmspringer-Lizenz durch. Die erfahrenen Ausbilder haben selbst eine hohe Zahl von Absprüngen absolviert und sind nach dem neuesten Wissensstand qualifiziert. Selbstverständlich stellt der Verein die notwendige Ausrüstung zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere 9 moderne Flächenfallschirme, die sich durch beste Steuerfähigkeit, geringe Sink- und Landegeschwindigkeit und ein Maximum an Öffnungssicherheit auszeichnen. Zudem sind die Fallschirmsysteme mit computergesteuerten Sicherheitsöffnungs-Automaten vom Typ CYPRES ausgestattet.

Am Anfang steht die Platzbegehung, um den Flugplatz und seine geographischen Besonderheiten genau kennenzulernen. Das dient der sicheren Orientierung im späteren Schirmflug. Es folgt das Kennenlernen der Fallschirmausrüstung mit ihren gesamten Funktionen. Vor allem das selbstständige Packen des Fallschirms geschieht unter detaillierter Anleitung und strenger Beobachtung des Lehrpersonals. Anschließende Bodenübungen machen die erforderlichen Abläufe vor, während und nach dem Sprung anschaulich. Themen sind z. B.: Verhalten im Flugzeug, Aussteigeübungen, Körperhaltung nach dem Absprung, kontrolliertes Verhalten nach Öffnung des Schirms, Notverfahren bei Komplikationen, Einteilung des Schirmfluges bis zur sicheren Landung.

Überhaupt steht bei der Vermittlung der Lerninhalte, auch mit schriftlichem Material und per Video, der Aspekt Sicherheit im Vordergrund. Erst wenn diese Grundlagen geschaffen sind, kommt der erste eigene Absprung. Auf ca. 1.100 m Höhe verlässt der Schüler nach dem „OK“ des Lehrers das Flugzeug und eine automatische Auslösung – eine sogenannte Aufziehleine – öffnet seinen Fallschirm. Diese Automatiksprünge dienen dem Erlernen einer optimalen Absprunghaltung und der bewussten Wahrnehmung der Körperlage im Luftstrom.

Im selbstständigen Schirmflug hat der Schüler dann ständig Funkkontakt mit einem Lehrer, sodass er auch hier noch korrigierend unterstützt werden kann. Der Absprung wird zudem auf Video festgehalten und zur Vorbereitung der nächsten Sprünge analysiert. Nach mindestens sechs erfolgreichen Automatiksprüngen ist ein großes Ziel erreicht:

Der freie Fall!

In dieser Phase öffnet der Schüler seinen Fallschirm selbst. Die anfängliche Freifallzeit von 2-3 Sekunden (Absprunghöhe ca. 1.100 m) wird mit zunehmender Erfahrung und Sicherheit des Schülers schrittweise bis auf ca. 50 Sekunden (Absprunghöhe ca. 3.500 m) erhöht. Beherrscht der Schüler den stabilen Freifall aus voller Absetzhöhe, kann er damit beginnen, sich bewusst in der Luft zu bewegen, z. B. mit Vorwärtsfahrt, Drehung oder Salto.

Nach dem Lehrgang kann die Schulung an den folgenden Wochenenden ganzjährig fortgeführt werden, wobei unter Umständen auch nach einer etwas längeren Pause weitergeschult werden kann. Individuelle Betreuung oder ein direkter Fortbildungskurs kann den Erwerb der Fallschirmspringer-Lizenz Sprung für Sprung rasch näher bringen. Da die Schüler allerdings im Verlauf der Ausbildung unterschiedlich schnell vorankommen, kann ein genauer Termin für die Lizenzprüfung im Voraus nicht angegeben werden.

Die Kosten für einen Anfängerlehrgang betragen derzeit 475,- Euro und beinhalten 6 Absprünge mit automatischer Auslösung sowie alle dazu erforderlichen Ausrüstungsgegenstände und Unterrichtsmaterialien.

Ausbildungskurse werden im direkten Kontakt bei ausreichender Anzahl Interessierter organisiert.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf (Ansprechpartnerin: Kristina Sparke), um mögliche Termine
in Erfahrung zu bringen oder weitere Informationen über eine Fallschirmspringer-Ausbildung zu erhalten.

Lesen Sie bitte auch hierzu unsere Ausbildungs-FAQs.